Im Zuge der Corona-Pandemie wurden FFP2-Masken, die als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für den betrieblichen Arbeitsschutz vorgesehen sind, im öffentlichen Leben eingesetzt. Beschäftigte werden in der Regel für die korrekte Benutzung von PSA, hier Atemschutz-PSA, geschult. Dagegen mussten sich Nutzerinnen und Nutzer außerhalb des Arbeitskontextes selbst über die Auswahl, Anwendung und Verwendungsdauer der Produkte informieren. Häufig fehlte es jedoch an Informationen zur richtigen Auswahl oder zum korrekten Sitz der Masken – ein entscheidender Faktor für die Schutzwirkung. Besonders Personen mit kleineren oder schmalen Gesichtern hatten mitunter Schwierigkeiten, passende Masken zu finden.
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Bereitstellung, Auswahl und sichere Benutzung von partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP) im Infektionsschutz“ werden diese praktischen Herausforderungen wissenschaftlich untersucht. Ziel ist es, eine bessere Grundlage für die Auswahl, Passform und Anwendung von FFP2-Masken zu schaffen. Neben der Onlinebefragung werden dazu unter anderem auch Gesichter und Masken digital vermessen, um die Notwendigkeit eines Größensystems zu prüfen.
Die Ergebnisse sollen helfen, verständliche Anleitungen zur Auswahl und Verwendung von partikelfiltrierenden Halbmasken zu erstellen. So soll auch ungeschulten Nutzerinnen und Nutzern außerhalb des Arbeitskontextes ein optimaler Schutz ermöglicht werden. Zudem werden die Ergebnisse für Projekte in der Normungsarbeit aufbereitet. Die Befragung ist anonym und dauert rund 10 bis 15 Minuten.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme gibt es hier: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Pandemische_FFP_Verwendung.


