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Preis der Herbert-Worch-Stiftung

Die Herbert-Worch-Stiftung schreibt 2011 erneut den Deutschen Innovationspreis Medizin aus. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung vorbildliche Wissenschaftler für hervorragende medizinische Forschungsergebnisse und den erfolgreichen Transfer und die Nutzung in der medizinischen Praxis aus. Zudem wird die Öffentlichkeit über die Leistungsfähigkeit der deutschen medizinischen Forschung und den Zusammenhang zwischen Grundlagenforschung und medizinischer Innovation informiert.

Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Leistung,

· deren Anwendungsfähigkeit gesichert oder sehr wahrscheinlich ist,

· die einen bedeutenden therapeutischen Fortschritt darstellt,

· die mindestens dem internationalen Stand der Technik entspricht,

· und die nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.

Der Deutsche Innovationspreis Medizin ist mit einem Preisgeld i.H.v. EUR 100 000 ausgestattet. Die Bereitstellung des Preisgeldes erfolgt aus den laufenden Vermögenserträgen der Herbert-Worch-Stiftung. Der Preisträger erhält das Preisgeld zur persönlichen Verwendung. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern der universitären Forschung, der klinischen Anwendung und der Wirtschaft zusammen:

· Prof.em. Dr. Detlev Riesner, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Mitgründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Qiagen

· Prof. Dr. Luciano Pizzulli, Chefarzt am Herz- und Gefäßzentrum Gemeinschaftskrankenhaus Bonn

· Dr. Michael Renz, Mitglied des Vorstandes Zurich-Gruppe Deutschland, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung

Der Preisträger wird im März 2011 bekanntgegeben. Die Verleihung des Preises erfolgt am 11. April 2011 im Rahmen des Charité Entrepreneurship Summit in Berlin. Nominierungen können durch Dritte, die Jury und die Herbert-Worch-Stiftung erfolgen. Eine Eigenbewerbung ist zulässig. Berücksichtigt werden Ergebnisse, die in den Jahren 2006 bis 2010 erreicht wurden. War ein Team an der Erfindung beteiligt, ist eine gemeinsame Bewerbung von bis zu drei maßgeblich verantwortlichen Personen möglich. In diesem Fall ist eine Angabe zum jeweiligen persönlichen Anteil der Teammitglieder erforderlich. Es werden nur Teilnehmer aus Deutschland oder im Ausland tätige Deutsche berücksichtigt. Bei Nominierung eines Teams soll die Mehrheit des Teams diese Bedingung erfüllen. Die Unterlagen sollen in deutscher Sprache eingereicht werden. Unterstützendes Material wie Veröffentlichungen und Berichte kann auch in englischer Sprache vorgelegt werden. Die Bewerbungen sind schriftlich per Post und wenn möglich zusätzlich elektronisch per E-Mail bis zum 28. Januar 2011 an folgende Adresse zu senden: Herbert-Worch-Stiftung, Kaiserplatz 10, D-53113 Bonn.

www.forschen-foerdern.org

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